Arische Geschichte Teil 3

Arische Geschichte 3 (33)

Arische Geschichte 3 – …und tatsächlich läßt sie sich auch auf uralte Bräuche tiefstehender Menschenrassen zurückführen: Man genoß Fleisch und Blut der Eltern und getöteter Feinde, um ihrer Kraft und ihres Geistes teilhaftig zu werden. Diese Sitte und Ritualmorde zu diesen Zwecken sind in Afrika, noch häufig zu finden.. [ Blood Passover -Toaffen ]

33. Abschnitt.

Atlantis, Edda und Bibel

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1925 Hermann Wieland, Atlantis Edda und Bibel

Baldur und seine Verehrung als Gott.

Warum der von den atlantischen Priestern in den Himmel gehobene und vom Volk als Gott verehrte atlantische Ase Baldur zu allen Zeiten besonders verehrt wurde, ist in Abschnitt 32 genugsam erörtert worden. Der Gottvater Odin, der Gottessohn Baldur und die Muttergottes Freia spielten unter anderem Namen in allen Religionen vom Niedergang Atlantis an bis zur Gegenwart eine große Rolle. Die Bevorzugung Baldurs in den Kulten der alten Kulturvölker ist allgemein ziemlich übereinstimmend, nur der Name Baldurs und die Art seiner Verehrung ist verschieden 1).

In Ägypten wurde Baldur als der Sonnengott Osiris, die Mutter Gottes als Isis (Abb. 14) verehrt. Osiris (Abb. 26), der im ganzen Lande gute Gesittung verbreitete und vortreffliche Gesetze gab, starb nach ägyptischer Lehre in höchster Blüte und Kraft. Sein Tod wurde in Ägypten in ausschweifenden Trauerfesten gefeiert. Osiris war aber nach der Meinung der Ägypter nicht gestorben, sondern ist wieder auferstanden. Seine Auferstehung wurde alljährlich im Frühjahr in rauschenden Festen gefeiert.

Der Osiris-Serapisdienst und die Verehrung der Gottesmutter Isis (in Babylon hieß sie Maya) fand unter den römischen Kaisern zugleich mit dem Christentum Eingang. Es sei hier auf die Ähnlichkeit in den beiden Kulten aufmerksam gemacht. Die entsittlichten, rassisch entarteten Römer suchten in  dem ägyptischen Kultus der Mutter Gottes, in seinen Weihen, Festen, Prozessionen, Tempelbesuchen, in dem Mitmachen der äußerlichen Gebräuche Sühnung und Reinigung. Die Teilnehmer des Osiris- und Isiskultus trugen als Bundeszeichen ein geheimes Kennzeichen, ein Amulett am Halse hängend, und zwar

1 Siehe hierüber:

Dr. Minkwitz: Der Tempel. Mythologien der vorzüglichsten Kulturvölker bis zum Christentum. Leipzig, bei Oehmke.
Göll: Göttersagen und Kultusformen. Leipzig, bei Spamer. Petiskus: Der Olymp. Leipzig, bei Omelang.

ein Kreuz (!!), das alte arisch-atlantische Zeichen. Der Leser mag selbst prüfen, inwieweit sich der Osiris- und Isiskultus in der römischen Papstkirche wiederfindet 2).

Nach den Lehren der indischen heiligen Bücher Rigvedas soll Wischnu (Baldur) am Ende des gegenwärtigen Zeitalters auf einem weißen Rosse (!) erscheinen, um die Guten zu belohnen, die Sünder auszurotten und eine neue Welt auf den Trümmern der alten Welt entstehen zu lassen. (Siehe hiezu Off. Joh. 6, 2 und die gleichlautenden Berichte der Edda und Off. Joh.)

Die Stelle Wischnu-Baldur vertritt auch der indische Feuer- und Sonnengott Agni. Ihm zu Ehren vereinigten sich die Gläubigen nach den Rigvedas in einem gemeinsamen Mahle, bestehend aus einem aus Mehl und Butter hergestellten Weihegebäck und aus dem Soma-trank. Man dachte, in beiden Stoffen würde Agni unsichtbar wohnen. Man genoß also in Brot und Somatrank Leib und Blut des Gottes Agni und fühlte sich in Gemeinschaft mit ihm; man dachte sich auch den Gott bei dem Mahle zugegen und wähnte, seinen Leib und sein Blut zu genießen. Wir werden der gleichen sakramentalen Sitte in Vorderasien, Palästina und Rom wieder begegnen. Wenn diese von katholischen Priestern gelegentlich der Eroberung Mittelamerikas auch bei den dortigen Kulturvölkern gefunden wurde, so ist der Schluß berechtigt, daß die religiöse Übung, Leib und Blut des Sonnengottes in einem sakramentalen Mahle zu empfangen, eine Einrichtung des atlantischen Papsttums und damit des Niederrassentums ist, und tatsächlich läßt sie sich auch auf uralte Bräuche tiefstehender Menschenrassen zurückführen: Man genoß Fleisch und Blut der Eltern und getöteter Feinde, um ihrer Kraft und ihres Geistes teilhaftig zu werden. Diese Sitte und Ritualmorde zu diesen Zwecken sind in Afrika, noch häufig zu finden 3). Das dem Niederrassentum entsprossene atlantische Priestertum griff den Brauch auf und fügte ihn den gottesdienstlichen höchsten Handlungen ein, indem es der Masse mit Weihegebäck und Wein Leib und Blut des Sonnengottes zu genießen gab und dadurch ihr dessen Kraft vermittelte. [*Und bei den Juden auch, welche Kinder LANGSAM und qualhaft mit hunderten von sharfen Stichen ermorden um das Adrenalin ins Blut zu treiben und das gestaerkte Blut zu trinken oder in Matzeballs zu essen~germanvictims] Blood Passover -Toaffen.

In ganz Vorderasien wurde Baldur unter dem Namen Adonis, Tammuz, Attis, Dionisius, Marduk als ein jugendschöner Gott ver-

2 Über den Aufbau der christlichen Religion aus der ägyptisch-heidnischen durch die Mitwirkung von Juden aus Alexandrien siehe Dr. Hermann Schneider, Kultur und Denken der alten Ägypter. Leipzig 1907, bei Voigtländer. S. 549-554.
3 Frobenius: Und Afrika sprach. Bd. I, S. 46 ff.

ehrt, der getötet wird, durch seinen Tod aber die Natur neu belebt und herrlich wieder aufersteht. Das Auferstehungsfest dieses Gottes wurde alle Jahre im Frühjahr gefeiert, besonders in Antiochia, der Lieblingsstadt des Apostels Paulus. Dort wurde sein Bild unter den Klagegesängen der Weiber feierlichst bestattet und am  folgenden Tage der wiederauferstandene Gott mit dem Jubelruf begrüßt: “Der Herr lebt, Adonis ist wieder erstanden.” Dabei ließ man aus seinem Grabe sein Bild, ähnlich wie heute noch in der römisch-katholischen Kirche, mittels eines Mechanismus in die Höhe steigen 4).

In den andern vorderasiatischen Kulten hielt man die Feier der Auferstehung des Gottes Baldur erst am dritten Tage oder am dritten Tage nach seinem Tode ab. Wie seltsam ähnlich klingt doch da der biblische Bericht über den Tod und die Auferstehung Christi.

Ist es nicht denkbar, daß christliche Missionare jenen Heiden in Vorderasien gesagt haben, ihr Christus sei jener Gott Adonis, Tammuz, Attis usw.? Man brauchte nur hinzuzufügen, daß Gott zum Menschen (Christus) wurde, um sich selbst als Sühneopfer für die Menschheit darbringen zu können, so war die neue christliche Religion in den Grundzügen festgelegt. Und seltsam: Gerade jener Paulus, der die Baldur-Legende mit der Christus-Idee verschmolz, hatte Jesus selbst nicht gesehen und wußte nichts von einem geschichtlichen Jesus.

Das hätte sich der schlichte Arier Jesus nicht träumen lassen, daß er an der Stelle Baldurs, Adonis, Attis usw. göttliche Verehrung genießen sollte. Wie hätte er, der sich ausdrücklich nur “Menschensohn” nannte, der gegen jeden äußerlichen Kultus, gegen alle Äußerlichkeiten war und eine Religion des Geistes wollte, sich gegen dieses Heidentum gesträubt!

Selbst in jüdischen Kreisen war schon vor Christus der Glaube an einen gestorbenen und auferstandenen Gesalbten, “Chrischna, Chrestos” genannt, vorhanden. Diese Anschauung hat das Judentum in der Gefangenschaft aus der parsischen Religionslehre und aus dem Kultus des parsischen Sonnengottes Mithras entlehnt. Wie bei den Gottesdiensten des Adonis und Mithras in Kleinasien wurde in gewissen jüdischen Sekten bei der Verehrung der gestorbenen und auferstandenen Gesalbten auch Blutsopfer dargebracht. Die durch gerichtliche Untersuchungen bestätigten Ritualmorde der Hebräer 5) beruhen augenscheinlich noch auf jenen heidnischen abergläubischen Gebräuchen.

4 Nach Drems: Die Christusmythe. Jena 1910, bei Eugen Dietrichs.
5  A. Fern: Jüdische Moral und Blutmysterium. Leipzig 1920. Hammer-Verlag. – Die hier festgelegten Tatsachen sind entsetzlich und unanfechtbar.

Aber auch geweihte Mahle findet man bei jüdischen Sekten schon vor Christus, bestehend aus Gebäck und Wein, die der Himmelskönigin und anderen Göttern dargebracht wurden, ganz wie bei den Indern und wie in den Mithras-Mysterien (Jeremias 18, 25; 19, 13; 32, 29; 44, 17). Bekanntlich übten ja auch die Essener und andere jüdische Sekten den alten Brauch des heiligen Mahles.

Das Abendmahl ist also bereits eine Einrichtung derjenigen jüdischen Sekten, die Baldur und die Gottesmutter verehrten, und aus denen das Christentum sich entwickelt hat.

In Persien erscheint Baldur als der Sonnengott Mithras. Seine Verehrung geschah meist geheim in Höhlen und Grotten und verbreitete sich zur Zeit Christi auch im Abendland und vorzugsweise in Rom.

Wie im Sonnenkultus des vorderasiatischen Sonnengottes Attis, so wurde auch im Mithras-Kultus zum Zwecke der Sühnung oder Wiedergeburt ein Tier und zwar vielfach ein Lamm geschlachtet. Der Gläubige erlangte durch das Opferblut neues Leben, Abwaschung aller Sünden und Reinigung und Heilung der Seelen.

Bei den Mithras-Kulten sollen Menschenopfer nicht ausgeschlossen gewesen sein. Sogar der römische Kaiser Eommodus hat nach dem Berichte seines Biographen das Mithrasopfer durch einen wirklichen Menschenmord befleckt.

Seltsam ist nun, daß auch in der christlichen Kirche des ersten Jahrhunderts wie in der Mithraskirche feierlich ein Lamm geschlachtet und sein Blut in einem Kelch aufgefangen wurde. Dieses Lamm wurde in der christlichen Kirche mit Licht und Leben und mit Christus gleichgestellt. Darum wurde Christus auch das “Lamm Gottes, das der Welt Sünden trägt”, und “Licht und Leben” genannt.

In den ersten Jahrhunderten gehörte das Lamm in Verbindung mit dem Lichte und dem Feuer zu den beliebtesten Bildern der Kirchensprache und zu den herkömmlichsten bildlichen Darstellungen. Das Lamm wird auch mit dem Kreuze verbunden; dabei umgibt ein Strahlenschein der Sonne das Haupt des Lammes. Auch jetzt noch findet man Christus und sein Sinnbild, das Lamm, von den Strahlen der Sonne umgeben. Das weist auf  den heidnischen Ursprung der Sitten und auf Christus als Sonnengott hin. Der Kirchenvater Tertullian bekannte: “Viele glauben mit Wahrscheinlichkeit, daß unser Gottesdienst Sonnengottesdienst sei.” Und Papst und Kirchenvätern blieb noch lange die Tatsache im Bewußtsein, daß der christliche Kultus anstelle des Sonnenkultus getreten war und sich das römische Kirchentum aus dem parsischen Kultus des Sonnengottes Mithras, also aus atlantisch-orientalischem Heidentum entwickelt habe. Die Christen der ersten Jahrhunderte glaubten, Christus, der wie der Sonnengott Mithras mit einem die Ekliptik (Sonnenlaufbahn) versinnbildlichenden ovalen Strahlenkranz dargestellt wurde, sei die Sonne. Die Kirchenväter bekämpften die Verehrung Christi als Sonne mit allen Kräften. Erschöpfende Nachweise erbringt Prof. Andrzey Niemojewsky 6). Bis ins 6. Jahrhundert betete man: “Unser Herr, die Sonne,” was später abgeändert wurde: “Unser Herr, der Gott” (Blavatzky III).

Wie das Papsttum selbst über das Christentum dachte, davon einige Proben. Papst Leo IX. sagte einst zum Kardinal Bambus: “Wie viel uns und den unseren die Fabel von Christus schon eingebracht hat, ist aller Welt bekannt!” 7) – Der liederliche, mit seiner schönen Tochter Lukretia in Blutschande lebende Papst Alexander VI. (1492- 1503) lachte über den christlichen Glauben und bekannte sich dem Prinzen Piko di Mirandola gegenüber als Nichtchrist. Er bezeichnete als die beste Religion die dümmste. 2) – König Philipp von Frankreich beschuldigte den Papst Bonifaz VIII., derselbe hätte gesagt: “Es ist abgeschmackt, an Einen und an einen dreifachen Gott zu glauben. An Maria glaube ich so wenig, wie an eine Eselin, und an den Sohn so wenig, wie an ein Eselsfüllen. Sakramente sind Possen, Maria war eine Mutter wie meine. . .” usw. 2).

Durch die Taufe, durch die heiligen Mahle, durch seine Lehre von der Auferstehung des Fleisches und durch die äußere Vertretung des Mithraskultus durch einen Mithraspapst in Rom bis ins fünfte Jahrhundert n. Chr. hat der Mithraskultus eine sehr merkwürdige Ähnlichkeit mit der römisch-katholischen Kirche und dem römischen Papsttum aufzuweisen, und die christliche Kirche verlegte später nicht ohne kluge Berechnung das Geburtsfest Christi auf den 25. Dezember, d. i. auf den Geburtstag des unbesiegbaren Sonnengottes Mithras. Die Verehrung des Mithras und der Gottmutter spielte in den ersten Jahrhunderten der christlichen Zeitrechnung in Rom eine bedeutende Rolle. Unter den Antoninen kam er dort erst recht in Aufnahme, und der Kaiser Septimius Severus und seine Söhne machten den Mithraskult zu einem der offiziellen kaiserlichen. Zu Anfang des 5. Jahrhunderts gedenkt der christliche Dichter Paulinus der “schwarzen

6 Andrzey Niemojewsky: Astrale Geheimnisse des Christentums. Frankfurt a. M. 1913.
7 Corvin: Der Pfaffenspiegel. Rudolstadt, bei Bock.

Mithrashöhlen”. Der Mithraskultus war wiederum verwandt mit dem in finsteren Höhlen sich abspielenden grauenhaften Kultus der Etrusker in Italien, deren viele auf den römischen Kaiser- und Papstthron gelangten (s. Grünwedel: Tusca. Leipzig, 1922). Erst nach und nach konnte die christliche Kirche in Rom Fuß fassen. Aber bereits im 3. Jahrhundert, bemerkt der Theologe Harnack treffend, konnte das Christentum mit seinen Priestern, Opfern und heiligen Mysterien mit dem pompösesten heidnischen Kultus wetteifern.

Wann eine Verschmelzung der Isis- und Mithrasreligion mit der römischen Papstkirche eingetreten ist, läßt sich nicht sicher sagen und wird von der letzteren sorgsam verschwiegen. Sehr zu denken geben uns folgende Tatsachen: Der Papst Hormidas (514-523) trug einen persischen Namen (Ormuzd, Ahura mazda) und behielt ihn auch als Papst bei. Der heilige Vater trägt den Namen “Papas” des persischen, mittelamerikanischen und atlantischen Papstes. Er sitzt auf dem heiligen vatikanischen Stuhl, d. i. auf dem mit den Sternzeichen des Tierkreises geschmückten Stuhl des heiligen Mithraspapstes und trägt die demselben und dem atlantischen Papste eigene Tiara und Mithra auf dem Haupte; die Bischöfe haben den Stab der ägyptischen Götter in der Hand und die katholischen Priester schneiden sich heute noch die Haare (Tonsur) in der Weise der ägyptischen Isispriester. Auf demselben vatikanischen Hügel, auf welchem der heidnische Mithraspapst in der Auferstehungsfeier des Mithras-Baldur das blutige Sühneopfer für die Gläubigen darbrachte und auf dem der Palast der parsischen Päpste stand, steht auch der Palast des römischen Papstes und der Peterskirche 8), in welcher der Papst das hlg. Meßopfer darbringt.

So erscheint die römisch-katholische Kirche als eine Fortsetzung des heidnischen Mithras-, Osiris- und Isiskultus und hat anscheinend von dem Arier Christus nur die Beifügung “christlich” entlehnt. Trotz der unleugbar gewaltigen Fortschritte auf den Gebieten der Zivilisation und Kultur besteht in der Hauptsache noch: Der atlantische, arier- und kulturfeindliche Priesterstaat, das arisch-atlantische Papsttum und das finstere Heidentum armer, in vieltausendjähriger Knechtschaft gehaltener Menschen.

Allerdings hat die Romkirche die Zahl der Götter vermindert, man läßt die Gläubigen aber zu einer Unzahl von Schutzpatronen und Heiligen und zur Mutter Gottes und wie bei den heidnischen Slaven zu einer aus drei Personen bestehenden Gottheit beten 9).

8 Nach Otto Hauser: Die Germanen in Europa. Dresden 1916. Verlag: Heimat und Welt, Seite 110 ff.