Arische Geschichte Teil 2

Arische Geschichte 2 – Kein Wunder, wenn die glanzvolle Zeit der Asenherrschaft dem Gedächtnis der späteren Geschlechter nie mehr entschwand und wenn sich um die Asen, besonders um den Liebling des Volkes (Baldur), ein Kranz von Sagen bildete, der bis auf unsere Tage kam.

32.   Abschnitt

Atlantis, Edda und Bibel

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1925 Hermann Wieland, Atlantis Edda und Bibel

Baldurs Tod. Seine Höllen- und Himmelfahrt, seine Wiederkunft zum Gericht und die Weissagungen der Bibel auf Jesus.

Mit dem Tode des weisen und gerechten Baldur und mit dem Untergang der Asenherrschaft überhaupt war dahingegangen, was dem Lande Atlantis seinen Glanz und Schimmer, seine Macht und Schönheit verlieh, was ihm Ruhe, Frieden und Gerechtigkeit gab. Das goldene Zeitalter der Arias war dahingesunken und Atlantis war unter der Sklavenpeitsche der Priester keine “Insel der Seligen”, sondern der Unseligen geworden. Kein Wunder, wenn die glanzvolle Zeit der Asenherrschaft dem Gedächtnis der späteren Geschlechter nie mehr entschwand und wenn sich um die Asen, besonders um den Liebling des Volkes (Baldur), ein Kranz von Sagen bildete, der bis auf unsere Tage kam. Und wenn in diesen von einem Asen berichtet wurde, der einst als Weltheiland wiederkommt, so ist stets der gewaltige Ase Baldur auf Atlantis gemeint.

Mit Baldur, dem einzigen Sohn Odins und Freyas, beschäftigt sich angelegentlich die jüngere Edda. Sie schildert seinen Charakter folgendermaßen: “Von ihm ist nur Gutes zu berichten, er ist der Beste und wird von allen gelobt. Was sein Aussehen anlangt, ist er so schön und weiß, daß er Glanz strahlt. Von seinem Antlitz ging ein strahlender Schein aus, der seine ganze Gestalt umfloß. Er ist der Weiseste und Höchste unter den Asen und gilt für den Schönsten und Gütigsten. Wenn er zu richten hatte, fielen seine Urteile stets so gerecht und dabei so milde aus, daß sie niemand anfechten konnte.”

Fast gleichlautend berichtet uns die Bibel über Baldur. Verschiedene Bibelstellen schildern sein Aussehen als weiß, seine Augen strahlend und glänzend (Off. Joh. 1, 13 ff.; 19, 11-16).

Das Buch des Propheten Jesaia vermag uns über Baldur, den Asen der Aias, viel zu sagen. Ich halte den größten Teil dieses angeblich prophetischen Buches für die Niederschrift der Baldursage irgendeines gelehrten sumero-chaldäischen oder ägyptischen Priesters. Es scheint auch, als ob die jüdischen Literaturdiebe, welche diesen Bericht für ihre Zwecke zurechtstutzten, die Überschrift hätten stehen lassen; denn Jesaia bedeutet nichts anderes als es-aia = as-aia, d. i. der Ase der Aias. Die gemachten Zusätze und Abänderungen. sind unschwer zu erkennen.

Auch die anderen “prophetischen” Bücher, prophetisch genannt, weil sie angeblich Weissagungen auf Christus enthalten, bringen Hinweise aus den Asen Baldur, so Haggai = Aggai = Agg-aia

= Aegir (Ase) der Aias; Sacharia = Sa-aria = as-aria = Ase der Aias; Maleachi, Joel, Daniel u. a. Es ist recht bezeichnend, daß die Namen dieser angeblich jüdischen Propheten arisch lauten.

Nach Jesaia 4, 3 ist Baldur der Weiseste, Schönste und Gütigste. Er ist der Beste der Asen und wird von allen gelobt. Seine Regierung ist die gerechteste und mildeste (Jes. 9, 5-6, 11). Unter seiner weisen und kräftigen Regierung ist Ruhe und Frieden  im Lande und in seinem großen Weltreich (Jes. 2, 4; Jes. 41), niemand sucht umsonst bei ihm Recht und Friede (Jes. 2, 3; Psalm 72 und 110).

Es ist naheliegend, daß das Volk an diesem weisen, gütigen und gerechten Herrscher mit ganzer Seele hing. Sein Todfeind war bekanntlich der Mischling Loki, der Oberpriester auf Atlantis. Dessen Ziel war die Aufrichtung des Priesterstaates und die Beseitigung der Asenherrschaft. Baldur stand seinem Endziel hinderlich im Wege. Mit teuflischer List ging er ans Werk, die Asenherrschaft zu beseitigen. Zunächst wurde diese und insbesondere Baldur bei dem leichtgläubigen Volke gründlich verlästert (Jes. 53, 1-3). Die Edda bringt seine, Schmähreden unter der Überschrift: Lokis Zankreden.

Mit schweigender Verachtung ertrug Baldur die Schmähungen Lokis und die Verachtung des Volkes (Jes. 53, 3), und tat doch wie Ludendorff und Hindenburg seine Pflicht. Baldur kämpfte heldenhaft für die Sache des Volkes (Jes. 53, 4-8), wird aber von eigenen verräterischen Volksgenossen niedergestoßen.

“Hödur bringt her

Den hohen Ruhmsproß; Er wird Balders

Blut vergießen, Das Alter enden,

Odins Sohn. . . . . .”                 (Balders Träume.)

 

“Ich sah Balder, Dem blutenden Gott,

Odins Sohn, Unheil bestimmt; Auf hohem Stamm

Stand gewachsen Der Zweig der Mistel,

Zart und schön. . . . . .”

 

“Ihm ward der Zweig, Der zart erschien,

Zum herben Harmpfeil: Hödur schoß ihn; Und Frigg weinte, In Fensals Heim,

Um Walhalls Weh.”                  (Der Seherin Gesicht.)

Die Nibelungensage macht aus Baldur den blonden Siegfried, aus Loki den schwarzen Hagen. Loki bereitet nach der Edda Baldur ein schreckliches Schicksal: Er läßt den schwerverwundeten Baldur in den feurigen Pfuhl, in den brennenden Krater, d. i. in die Hölle werfen und hatte ihm damit den größten Schimpf angetan (Jes. 53, 9).

Der boshafte atlantische Papst Loki triumphierte. Die verhaßte Asenherrschaft war gebrochen, die “Heiligen Gottes” auf Atlantis schienen ausgerottet zu sein. Alles trug das Zeichen Lokis, um nicht aufzufallen und nicht als verdächtig zu erscheinen, ein Sprößling oder Freund der Asen zu sein.

Aus dem Asenstaat wurde ein Priesterstaat, aus der Priesterherrschaft eine Willkürherrschaft. Wer sich den Anforderungen der Priester nicht fügte, wurde lebendig in den Krater gestürzt. Die von den Asen gepflegten öffentlichen Schulen gingen ein, denn das System der Priesterherrschaft brauchte zu seiner Erhaltung die Volksverdummung. Wer die Lehren der Priester nicht kritiklos hinnahm, wurde als Ketzer verdächtigt und hingerichtet. Im Priesterstaat war man recht- und schutzlos, wie im früheren römischen Kirchenstaate. Das brachte natürlich auch einen Niedergang des wirtschaftlichen Lebens mit sich. Um so mehr erschien der Bevölkerung die Herrschaft der Asen als eine über alle maßen glänzende, gerechte und milde.

Mit der Niederwerfung der Arierherrschaft auf Atlantis zerstreuten sich die Reste der Aias flüchtend unter die Heiden, so etwa wie die edlen sächsischen Geschlechter nach dem 30jährigen päpstlich-kaiserlichen Ausrottungskrieg Karls des Großen sich unter die slavischen Völker oder nach Island, Polen und Schweden retteten. Begreiflich erscheint die große Sehnsucht der in alle Welt zerstreuten Arier nach einem arischen Volksstaat (s. Jesaia und Haggai und Off. Joh.) und nach der Herrschaft und Wiederkehr der Asen. Das Volk auf Atlantis sehnte sich aus der Priesterherrschaft nach der gerechten und milden Regierung Baldurs zurück. Das empfanden Besucher aus den Kolonien auf Atlantis und machten darüber Aufzeichnungen, die zum Teil in den prophetischen Büchern der Bibel auf uns überkommen sind. Auch bei den Ariern Nordeuropas bleibt das Andenken an den gewaltigen Asen Baldur (auch Pol, Bol, Bul, Bel genannt) lebendig. Zahlreiche Ortsnamen erinnern an ihn: Bollweiler, Hilpoltstein (der heilige Stein des Lichtgottes Bol – Baldur), Bolzingen, Bolstatt, Bullnheim, Bela, Belgrad, Baldern, Baldernheim, Baldingen, Belsheim usw.

Wie die Deutschen an Barbarossas Tod nicht glauben konnten, sondern ihn im Kyffhäuser weiter leben ließen, um auferstehend ein neues deutsches Reich zu gründen, so läßt auch die Sage Baldur nicht ewig tot sein. Er wird aus Hels Reich zurückgeholt, d. h. er ersteht vom Tode wieder (Off. Joh. 1, 7; 19; 22, 2; Jesaia 32; 35; 42,

7; Hes. 11, 15; 25), nimmt den Stuhl Gottes (Odins) ein und regiert wieder voll Macht, Kraft und Herrlichkeit (Jes. 51, 9; Jes. 11). Natürlich ist Baldur aus dem Geschlechte der Asen. Jesaia bezeichnet ihn als einen Sohn Isais (der Izeds), d. i. eines Asen.Baldur wird auch zum Gerichte wiederkommen und die Völker zum Frieden zwingen (Micha 4, 3; Evang. Joh. 5, 25-30; Micha 4, 2- 4). Er wird alle Götter auf Erden vertilgen und alle “Inseln der Heiden” (!) sollen ihn anbeten (Zephania 2, 11).

“Dann kommt der Hehre zum hohen Gericht,

Ein Starker von oben, der alles beherrscht.”                 (Edda.)

“Dann kommt ein anderer, Der allerhehrste,

Nimmer wag ich Zu nennen ihn; Wenige sehn Weiter vorwärts, Als bis Walvater

Dem Wolfe naht.”                                        (Edda.)

 

Baldur wird die Heiligen Gottes (Arier) um sich sammeln und  die “Tiere” und “Heiden”, d. i. Mischlinge, Niederrassige und Tiermenschen in den Pfuhl werfen und die Welt gerecht richten. Sach. 9, 9; Jes. 11, 3-5; 32; 42, 1-10; 45, 18-25; 59, 16-21; 61, 1-2;

Off. Joh. 21; Jes. 42, 4 u. 10 und 59, 18 beziehen sich fraglos auf Atlantis und Baldur, denn es wird ausdrücklich von den zu Atlantis gehörenden “Inseln” gesprochen. Palästina aber hatte keine Inseln und keine nennenswerte Berührung mit dem Meere.

Baldur wird eine neue Erde und einen neuen Himmel schaffen (Jes. 65, 17). Nach der Edda taucht die “Erde” aus dem Meere grün und schön auf, unbesät tragen die Äcker, die überlebenden Asen wohnen wieder auf dem Idafelde, vereint mit dem Baldur, der aus Hels Reich wieder emporsteigt. Sie finden im Grase das goldene Brettspiel wieder, welches die Asen einst besessen. Die Frucht der Erde wird herrlich und schön sein bei den Heiligen Gottes, d. i. bei denen, die im Buche des Lebens stehen (Jes. 4, 1 u. 2; Luk. 10, 20).

“Seh aufsteigen zum andern Male Land aus Fluten, frisch ergrünend: Fälle schäumen; es schwebt der Aar, Der auf dem Felsen Fische weidet.

Auf dem Idafeld die Asen sich finden Und reden dort vom riesigen Wurm Und denken da der großen Dinge Und alter Runen des Raterfürsten.

Wieder werden die wundersamen Goldenen Tafeln im Gras sich finden, Die vor Urtagen ihr eigen waren.

Unbesät werden Äcker tragen;

Böses wird besser; Balder kehrt heim; Hödur und Balder hausen in Walhall Froh, die Walgötter – Wißt ihr noch mehr?

Den Loszweig heben wird Hönir dann; Es birgt beider Brüder Söhne

Das weite Windheim – Wißt ihr noch mehr?

Einen Saal seh ich, sonnenglänzend, Mit Gold gedeckt, zu Gimle stehn: Wohnen werden dort wackre Scharen, Der Freuden walten in fernste Zeit.

Der dürstre Drachen tief unten fliegt,

Die schillernde Schlange, aus Schluchtendunkel. Er fliegt übers Feld: im Fittich trägt

Nidhögg die Toten: Nun versinkt er.”         (Edda.)

Der “Brunnen des Lebens” (Urdbrunnen) wird auf Idafeld wieder strömen (Off. Joh. 22, 1; Jes. 12, 5; Joel 4, 18) und dem, der da dürstet, “das Wasser des Lebens” umsonst geben. Auf beiden Seiten des von der Urdquelle ausgehenden “Strom des Lebens” wird wieder “Holz des Lebens” (Feigenbäume!) wachsen und “zwölfmal im Jahre Früchte bringen” (Off. Joh. 22, 2).

Von der “neuen Erde” und vom “neuen Himmel” berichten Off.

Joh. 21, 1; Jes. 2, 4; 11, 6-10; 52, 7; 65, 17-25; 65; 35; 41 1).

Jes. 43, 2 verheißt, daß kein Weltbrand und keine Sintflut mehr kommen wird. Alles wird im Frieden leben wie zuerst (Micha 4, 3). Baldur wird alle Götter vertilgen, und “alle Inseln der Heiden” (die zu Atlantis gehörenden Inseln mitten im Meere) müssen ihn anbeten (Zephania 2, 11). Nach den übereinstimmenden Verheißungen der Bibel und der Edda wird Baldur alles “neu” machen (Jes. 44, 1-7; 91, 1-5; Off. Joh. 21, 5-6). Eine neue Gottesstadt mit 12 Toren (dreimal vier, vier für jeden Ring) wird entstehen (Off. Joh. 21; Sach. 14, 8; Hes. 48), ringsum wird sie wieder wie lauter Gold schimmern (die bronzenen Ringmauern, Sach. 2, 1), und die hineingehen, die werden im Buche des Lebens ausgezeichnet sein (Off. Joh. 21; Sach. 14, 8; Dan; 12, 1).

Baldur wird der Welt den Frieden bringen und “wird den Palast seines Gezeltes aufschlagen zwischen zwei Meeren” um den “hohen, heiligen Berg Gottes” (Jes. 57, 15) und wird “einen neuen Himmel” (Himmelsburg und heiligen Berg Gottes) schaffen (Jes. 57, 15; 11, 9;

52, 7; 65; Psalm 72), und am Fuß des Himmelsberges wird ein neuer

“Brunnen des Lebens” strömen (Off. Joh. 22; Jes. 1, 3; 12, 31; Off.

Joh. 16; 22, 9; Joel 4, 8: Sach. 14, 8) und “ein neuer Baum des Lebens” wird hervorsprießen (Off. Joh. 2).

Durch alle die biblischen Berichte über Baldur zieht sich der herzbewegende, unerschütterliche Glaube an eine glänzende Zukunft des Ariergeschlechtes nach dem Niederringen des Niederrassentums. Baldur wird die Arier, d. i. die “Heiligen Gottes”, wieder in einem Lande zusammenbringen, sodaß sie wieder die Ersten unter allen Völkern sind (Jes. 35, 8-10; 51, 11; 60, 21-27; 62,

11-12; Hes. 34, 11-31; 36, 24-27; Dan. 12, 1 u. 7; 7, 27). “Ihre

Tränen  wird  er  abwischen”  (Jes.  25,  8;  Off.  Joh.  21,  4).  “Alle vertriebenen Arier

1 Das steht ganz im Einklang mit den astronomischen und geologischen Beobachtungen der Ario-Atlanter: Diese berichten von periodischen Änderungen in der Erdachsenstellung und dadurch bewirkten Veränderungen im Bau der Erdrinde und des Klimas.

wird er zu einem großen Volke zusammenbringen” (Jes. 11; 60; Hes. 11, 15-21). Es ist, als ob diese Weissagung für die zerschmetterten “Heiligen Gottes” in Deutschland geschrieben wäre!

Jes. 60, 5 u. 9 spricht ausdrücklich von Atlantis am Meere und von Baldur (vgl. auch Micha 5; Hes. 11, 15-21). Aus den Ariern wird ein großes Volk entstehen (Jes. 60, 22), dem Baldur einen neuen Geist einflößen wird (Hes. 36, 26-27; 11, 19). Baldur wird der Heiland aller Völker sein (Jes. 49). Er wird die nichtarischen Völker und die “Heiden” zertreten und die “Tiere” (Niederrassigen) ausrotten (Jes. 63, 2-6; Off. Joh. 21, 8). Er wird sie in den feuerigen Pfuhl werfen. Mit eisernem Stab wird er die Völker leiten (Off. Joh. 19, 15) und sie mit eisernem Szepter zerschlagen (Psalm 2 und 72). Psalm 72 bezieht sich ausdrücklich auf Baldur und Atlantis “zwischen den Meeren”, “vom Strom Hiddekel an bis zu den Enden der Welt”. (Und diesen Psalm schreibt man mit kalter Absicht dem Salomo zu!) Die Völker werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen (Mich. 4, 3). Aus Zion, d. i. Asgard, wird das Gesetz ausgehen und des Herrn Wort aus Jerusalem, d, i. aus der heiligen Stadt Gottes auf Atlantis (Mich. 4, 2).

Unter Baldurs gerechter Regierung (Sach. 9, 2) wird wieder arische Weisheit und arisches Schulwesen aufblühen (Daniel 12, 3). Jeden Götzendienst und damit das Niederrassentum wird er ausrotten (Zephania 2, 11). Dem heiligen Volk der Aias aber ist alle Macht der Welt gegeben (Hes. 7, 27). Der Heiland Baldur wird einen neuen Tempel errichten (Jes. 60, 13).

Bei der historischen Bedeutung Baldurs hatte seine Persönlichkeit unvergleichlich mehr Gewicht, als die aller berühmten Männer der Weltgeschichte. Sein Name war in aller Munde. Sein Lob ist von den vertriebenen Ariern in aller Welt verbreitet worden. Kein Wunder, wenn er in den Himmel versetzt wurde, wenn die verschiedenen Religionen des Altertums ihn als Gott, Sonnengott und Weltheiland bezeichnen! (Näheres im 33. und 34, Abschnitt.)

Unter den religiösen Sagen des Altertums, die sich mit Baldur beschäftigten, ist besonders die persische erwähnenswert. Die persische Avesta (das Religionsbuch der Perser) hat nach Otto Hauser 2) die gleiche Endzeit, den gleichen Heilandsmythus und gleichen Heilandsgedanken als die Bibel. Da aber die Avesta 1000 Jahre älter ist als die Bibel, so sind deren Heilandsgedanken offenbar aus der

2   Otto  Hauser: Weltgeschichte  der  Literatur. Leipzig  1910,  Bibliographisches Institut.

Avesta, bezw. aus der arischen Literatur entlehnt. Im Judentum und in dessen Schriften fand der Heilandsgedanke erst mit der babylonisch-persischen Gefangenschaft Aufnahme, zu welchem Zwecke, ist im Abschnitt 30 dargelegt. Wie sehr sich die Bibel an die Zendavesta der Persier anlehnt, sei an einem kleinen Beispiel gezeigt. Die Avesta lehrt: Wenn der Erlöser (Heiland) kommt, dann steigen die Gerechten in den Himmel, die Ungerechten werden in einem Feuerstrom (Fegfeuer), der alles Unreine verzehrt, geläutert, ehe sie in das ewige Lichtreich eingehen. Vgl. hiezu die Lehre der katholischen Kirche.

Bei den weltgeschichtlichen Kämpfen der Gegenwart, die nichts anderes sind als der letzte Vernichtungsfeldzug des Niederrassentums gegen die Arier, verdient aus dem Bisherigen Folgendes besonders festgestellt und verkündigt zu werden:

Die Bibel bezeichnet nicht die Juden, sondern die Arier als “das Auserwählte, Heilige Volk Gottes”.

Ihnen gehört die ganze Welt.

Die Arier sollen sich nicht mit den Niederrassigen vermischen, sondern sich streng von ihnen absondern.

Zu ihrer Erhaltung sollen sie sich in einem Lande zu einem großen Volk vereinigen.

Ihr künftiger König soll zur Erhaltung der Arier das Niederrassentum schonungslos ausrotten.

Diese Worte der Bibel stehen im schroffsten Gegensatz zu den von dem Niederrassentum den Ariern gepredigten falschen Ideen von Menschen- und Nächstenliebe, Gleichheit aller Menschen, Völkerversöhnung, Völkerbund und Völkerverbrüderung, die nur darauf berechnet sind, die Kraft und Tätigkeit der Arier zu lähmen und dem Niederrassentum die Weltherrschaft zu verschaffen. In dem Endkampf der Arier gibt ihnen also die Bibel den richtigen Wegweiser: Schonungslose Ausrottung des Niederrassentums, ein Ziel, das kein Geringerer als Jesus selbst verkündigt.  (Nachweis siehe Abschnitt 37.)

Wahrhaft herzbewegend und tieferschütternd klingt aus altersgrauer Vorzeit die Klage der vom Niederrassentum zertretenen Aias um ihren König Baldur und ihre nie versiegende Hoffnung auf seine Wiederkunft zu uns herüber, eine Hoffnung, die sie aufrecht erhält in dem unsäglichen Jammer, den die “Untiere” und “Heiden” über sie gebracht.

Ihre trostlose Lage spiegelt sich wider in der Not des deutschen Volkes, dessen Schicksal bisher ganz ähnlich verlief (s. Abschnitt 36).

Wer wird dessen Heiland und Erretter aus Not und Tod, wer wird sein Baldur sein, “der die Heiden ringsum mit eisernem Stabe zerschmettern wird”?

Kein Geringerer als Christus – der wahre Christus -, wie ihn Abschnitt 34 und 37 erkennen läßt.

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